Beamer-Lexikon

Sehr geehrte Kunden,


das Beamer-Lexikon bietet Ihnen Informationen zu Begriffen aus dem Bereich der Projektoren und der Flachbildschirme.


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A

Ansi - (1993) "American National Standards Institute". US-Amerikanisches Institut für Normenentwicklung. Entspricht etwa der DIN in Deutschland.

ANSI-Lumen - Standard zur Messung der Helligkeit von Projektoren. Zunächst werden die Projektoren mit Hilfe von Testbildern in Bezug auf Kontrast und Helligkeit genormt. Bei einer Projektion auf eine Leinwand mit 102 cm Diagonale wird in neun Feldern die Helligkeit gemessen. Der ermittelte Durchschnittswert wird als der ANSI-Lumen Wert dieses Projektors.

Aspect Ratio - englisch für Seitenverhältnis. Unter der Aspect Ratio versteht man das Seitenverhältnis des Monitors oder des Fernsehers. Standard Computermonitore und Fernseher haben ein Seitenverhältnis von 4:3 (Breite zu Höhe). Widescreen-Fernseher haben ein Seitenverhältnis von 16:9, was auch dem gängigen Kinoformat entspricht. Neben 16:9 und 4:3 sind die Formate 3:2 und 5:4 bei Computergrafik gängige Seitenverhältnisse.

Auflösung - Beim Projektor: Angabe über die Anzahl der Pixel (Punkte) in einem Bild: horizontale Punkte (Breite) x vertikalen Punkte (Höhe). Bei TV Bildern spricht man oft von Linien (Höhe). DLP- und LCD-Projektoren liefern die besten Bilder, wenn die Auflösung der Grafikkarte der natürlichen Auflösung der Matrix entspricht. In der Regel werden bessere Ergebnisse erzielt, wenn die Grafikkarte auf die Projektorauflösung eingestellt wird, als wenn die Auflösung durch die Elektronik des Projektors konvertiert wird. Bei Windows 95/98 in "Einstellungen", "Systemsteuerung", "Anzeige", "Einstellungen" kann die Auflösung verändert werden. Bei MACs entscheidet der an der Grafikkarte angeschlossene Monitor über die Auflösung.

Aufprojektion - Projektionsverfahren, bei dem das Bild auf eine reflektierende Wand projiziert wird.

Autofokus - Automatische Messung und Einstellung der richtigen Entfernung oder Bildschärfe.

Auto-Adjust - Automatische Größeneinstellung. Ein spezieller Schaltkreis, der automatisch die bestmögliche Bildgröße und -position für das empfangene Videosignal einstellt. Das System braucht nicht neu konfiguriert werden, wenn der Benutzer Grafikkarte oder Computer wechselt. Ein Druck auf die Auto-Adjust Taste und es erfolgt eine automatische Anpassung unterschiedlicher Eingangssignale an die Matrix des Projektors.

B

Bandbreite - Gibt Auskünfte über Hardware (oder Typ von Kabel) mit welcher Bandbreite (gemessen in Hertz) Frequenzen übertragen werden können. Gemessen wird der Unterschied an den Schnittpunkten der Übertragungskurve, bei der das Signal nur noch 70,7% (-3dB) vom Maximum beträgt, zwischen der höchsten und der niedrigsten übertragenen Frequenz.

BAS - Abkürzung für Bild-, Austast- und Synchronsignal. Stellt ein schwarzweisses Fernsehsignal dar.

Beamer CRT - Projektor: Die erste Art von Computer- u. Videoprojektoren. Sie wiegen zwischen 40 kg und 100 kg und benötigen eine sehr aufwendige Installation. Sie können mit höheren Auflösungen projizieren als irgendein aktueller LCD oder DLP Projektor bis 1280x1024 u. 1600x1200.

Bildauflösung - Zahl von Pixel (oder Punkte) mit der ein Bild aufgebaut ist. Je größer die Zahl von Pixel je höher die Bildauflösung, dadurch erreicht man feinere und schärfere Kanten bei der Darstellung. Höhere Bildauflösungen gestatten mehr Informationen auf der gleichen Bildwandfläche. VGA = 640x480, SVGA = 800x600, XGA = 1024x768, S-XGA = 1280x1024, U-XGA=1600x1200 und Q-XGA = 2048x1536 Bildpunkte.

Bildformat - Seitenverhältnis Breite zu Höhe des Fernsehbildes. Üblich war lange das zunächst auch beim Film eingesetzte Format 4:3. Das als Breitbild eingeführte 16:9-Format kommt dem menschlichen Gesichtsfeld näher.

Bildwandbetrachtungsabstand - Der Abstand der Sitzplatzreihen von der Bildwand sollte 1,5-fache bis 6-fache der Bildwandbreite sein, damit aus diesem Abstand auch noch alle Einzelheiten des projizierten Bildes erkannt werden können.

BNC - Abkürzung für Bayonet Nut Connector; Steckverbinder für Coaxialkabel.

BNC-Anschluß - Ein Signal-Anschluß für Koaxial-Kabel, der so ausgelegt ist, daß Stecker und Buchse miteinander verbunden werden, indem der Stecker auf den Anschluß gesteckt und durch eine Drehung um 90° verriegelt wird. Ein derartiger Anschluß mit BNC-Buchsen ist die in der Studiotechnik übliche Bauform. Koaxial-Kabel wurden entwickelt, um die elektrischen und HF-Störungen, die von Kabeln ausgehen, auf ein Mindestmaß zu reduzieren und das im Kabel selbst transportierte Signal gegen die Auswirkungen von HF-Störungen abzuschirmen.

Breitbild - englisch 'Wide Screen'. Fernsehbildformat im Seitenverhältnis 16:9 (Breite zu Höhe). Passt sich dem natürlichen Gesichtsfeld des Menschen an, das ebenfalls erheblich breiter als hoch ist. Vor allem bei größeren Bildschirmformaten ist das Breitbild daher angenehmer für die Augen. Technisch ist das 16:9-Format sowohl beim herkömmlichen analogen Fernsehen (PALplus) als auch beim digitalen Fernsehen (DVB) realisierbar.

Brennweite - Kenngröße bei optischen Systemen. Abstand zwischen dem Brennpunkt und dem Linsenhauptpunkt aller parallel einfallenden Lichtstrahlen einer optischen Linse, der in Millimeter angegebenen wird. Die Angabe in mm steht auf dem Objektiv eines Projektors. Je höher der Wert, desto stärker der Vergrößerungsfaktor (Telewirkung). Aus Bildformat und Objektivbrennweite ergibt sich der Bildwinkel.

C

Chroma - Chrominanz, C, Cr, Cb, U, V; Farbanteil des Videosignals. Komponentensignale enthalten ein Signal für die Differenz weiss-rot (Cr oder U) und weiss-blau (Cb oder V).

Cinch - Eine einfache Steckverbindung für Video- und Audiosignale. Cinch-Buchsen und -Stecker (auch RCA Stecker genannt) werden heute in der Unterhaltungselektronik überwiegend eingesetzt, sie haben die alten DIN-Stecker weitgehend verdrängt. Mit Cinch-Kabeln werden insbesondere Audio-Geräte verbunden, wobei rechter und linker Stereo-Kanal getrennt sind. Üblicherweise sind Audiostecker rot und weiß (für Audio rechts/links) und Videostecker gelb markiert. Allerdings ist diese Markierung nicht auf mechanische oder elektrische Unterschiede zurückzuführen, sie dient lediglich der besseren Orientierung beim Verbinden von Geräten.

Composite - Composite-Signal, FBAS-Signal (PAL, SECAM, NTSC). Analoges Videosignal, bei dem Helligkeits(Y)-, Farb(C)- und Synchronisationsinformationen einkanalig zu einem einzigen FBAS-Signal zusammengefasst sind und im gleichen Frequenzspektrum übertragen werden. Da sich diese beiden Signale dabei stören, ist die Übertragungsqualität schlechter als bei Verbinungen, die Luminanz und Chrominanz getrennt übertragen (S-Video) oder sogar alle drei Signale seperat weitergeben (YUV). Insbesondere ist die Farbtrennung nicht optimal und problematisch bei der Dekodierung in die einzelnen Signalanteile, weshalb diese Signale qualitativ weniger für die Postproduktion geeignet sind. Folgende Fomate sind composite: VHS, U-matic, 1-Zoll B, 1-Zoll C, D2, D3. Composite Video wird an Consumer-Geräten meistens über Chinch-Buchsen verkabelt.

Compression ratio - Kompressionsrate; Verhältnis der Datenmenge des komprimierten Signals zum unkomprimierten Signal. In der digitalen Videotechnik wird damit der Faktor bezeichnet, um den ein Signal im Datenvolumen komprimiert wird. Bei gleichem Kompressionsverfahren bedeutet eine kleinere Kompressionsrate ein besseres Signal. Verschiedene Techniken können jedoch je nach Bildinhalt unterschiedliche Resultate ergeben. Ein einzelnes unkomprimiertes Videobild nach CCIR 601 ist 830 kByte groß, eine Minute Video benötigt 1.26 GB. Offline-Schnittplätze nutzen Kompressionsfaktoren von 100:1 - 50:1, On-Line Schnittplätze und digitale Bandformate 10:1 - 2:1.

Contrast Ratio - (Kontrastverhältnis) Ein Meßwert für den Helligkeitsunterschied zwischen Schwarz und Weiß. Je größer das Verhältnis, um so heller und schärfer ist das Bild. Projektoren mit passiv Matrix LCD's haben ein Kontrastverhältnis von 15 : 1, Aktiv Matrix TFT's ein Verhältnis bis zu 100 : 1, DLP 175 : 1, Poly-Si LCD 300 : 1 und 35 mm Dias haben ein Kontrastverhältnis über 500 : 1.

CRT - Abkürzung für Cathode Ray Tube, umgangssprachlich auch als Bildröhre bezeichnet, Kathodenstrahlröhre (siehe auch Elektronenkanone, Braunsche Röhre, Phosphor). Eine in Fernsehgeräten und Monitoren verwendete Vakuumröhre. Die im Hals der Röhre befindliche Elektronenkanone emittiert einen Elektronenstrahl, der auf die Rückseite der Bildröhrenfront trifft. Diese Fläche ist mit Phosphor beschichtet, der zum Leuchten gebracht wird und die Bildschirmanzeige erzeugt. Im Gegensatz zu den neuen TFT-Displays wird das Bild hier noch auf konventionelle Weise durch einen Elektronenstrahl dargestellt, der auf eine Fluoreszenzscheibe auftrifft. Nachteile - austretende (Gamma-)Strahlung; hoher Platzbedarf; es kann nicht der gesamte Bildschirm zur Darstellung genutzt werden.

D

Display-Größe - LC-Displays verfügen wie Monitore über eine maximal mögliche Pixel-Anzahl, reagieren aber auf niedrigere Auflösungen mit einer zum Teil unbrauchbaren Darstellung. Abhängig von der verwendeten Treiber-Software wird teilweise bei niedrigeren Auflösungen die Darstellung auch maßstabsgerecht verkleinert und der äußere Rand des Displays bleibt ungenutzt. Anzeigen mit Bilddiagonalen von 12,1 Zoll lösen üblicherweise 800 x 600 Bildpunkte auf; bei Diagonalen von 13,3, 14,1 und 15,1 (jeweils sichtbare Diagonale) steht eine maximale Auflösung von 1.024 x 768 zur Verfügung. Marktübliche Displays weisen eine Farbtiefe von 18 Bit (6 Bit pro Subpixel) auf; neuere Techologien ermöglichen aber auch echte True-Color-Darstellung mit über 16 Millionen Farben (24 Bit).

DLP-Technik - (Digital Light Processing) Kernstück der von Texas Instruments entwickelten Technik ist der Digital Micromirror Device (DMD), eine Vorrichtung, die sich aus mehr als einer halben Million kleinster Spiegelelemente zusammensetzt. Die Größe der einzelnen Spiegelelemente entspricht einem einzigen Bildpunkt auf dem projizierten Bild. Das reflektierende Projektionslicht wird mittels einer Steuerelektronik für jeden einzelnen Bildpunkt entweder angespiegelt oder gekippt. Die Farbe entsteht mit Hilfe eines dreifarbigen Filterrades, das drei einzelne Farbbilder erzeugt, die aufgrund der hohen Umdrehungsgeschwindigkeit des Rades als Echtfarbe erscheinen. Vorteihafte Eigenschaften sind hohe und gleichmäßige Helligkeit, stabile Farbgestaltung, leichte und kompakte Projektoren. Allerdings ist diese Technik noch teuer und die Pixelgröße läßt sich kaum verkleinern.

Dreichip - Für die elektronische Aufnahme eines Farbbildes müssen aus dem Bild drei Farbauszüge für Rot, Grün und Blau gewonnen werden. Bei der 3-Chip-Technik werden die drei Primärfarben zwecks besserer Farbdefinierung und höherer Auflösung getrennt verarbeitet. Das Licht wird dazu durch Filter in die entsprechenden Spektralanteile aufgeteilt und mit einem Prisma zu den drei Bildwandlern geführt. In manchen Kameras wird die Soll-Lage des Grün-CCD durch Offsetmontage bewußt versetzt, so daß die Lage des Grün-CCD gegenüber den anderen um eine halbe Pixelbreite seitlich verschoben ist. Damit wird für das Helligkeitssignal eine scheinbare Erhöhung der Pixelanzahl und so eine erhöhte Auflösung erreicht.

DVB-T - Abkürzung für Digital Terrestial Video Broadcast. Digitaler terrestrischer Fernsehrundfunk.

E

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F

Farbtemperatur - Die in Kelvin gemessene Farbtemperatur bietet einen Maßstab für die Definition der von Bildschirmen ausgestrahlten Standardfarben: 6.500 Kelvin entspricht in etwa dem europäischen TV-Standard, während 9.300 Kelvin als allgemeiner Standard für Computerbildschirme gilt. Die Farbtemperatur von CRT-Bildröhren variiert je nach Umgebungslicht. Das Alter der Bildröhre und die Aufwärmphase der Röhre beeinflussen die Farbtemperatur des Monitors ganz erheblich. Deshalb ist es schwierig bei einer Kathodenstrahlröhre für eine bestimmte Farbtemperatur zu garantieren. Die Farbtemperatur eines TFT-Displays hängt zum Teil von der eingesetzten Lichtquelle und den verwendeten Polarisationsfiltern ab.

FBAS - Abkürzung für Farb-Bild-Austast-Synchron-Signal. Das auch als Composite-Signale bezeichnete FBAS benötigt zur Übertragung lediglich einen einzelnen Träger, beispielsweise ein Koax- oder Antennenkabel, welches Farb- und Helligkeitsanteile sowie Synchronimpulse über eine gemeinsame Signalleitung führt. Das Signal wird vor der Übertragung aus den verschiedenen Einzelteilen zusammengesetzt und reicht qualitativ an andere Signalformen, insbesondere Componet Formate nicht heran. Siehe auch CVBS und Y/C.

Frequenz - Eine Einheit zur Messung von elektrischen Signalen. Bei einigen LCD-Modellen ist die Frequenzeinstellung eine Möglichkeit um vertikale Störstreifen zu beseitigen.

Frontprojektion - andere Bezeichung für Aufprojektion. Der Projektor strahlt auf die Leinwand.

G

Gain - Englische Bezeichnung für Leuchtdichtefaktor.

Gammakorrektur - Gleicht die nichtlineare Wiedergabe des LC-Display bei der Ansteuerung durch die Elektronik aus und sorgt dadurch für einen gleichmäßigen Bildkontrast.

Graustufen - Beschreibt die Anzahl von grauen Schattenstufen, die in einem Bild dargestellt werden können.

H

HDTV - Abkürzung für High Density Television. Hochauflösendes Fernsehen, Fernsehen in Kinoqualität mit besonders hoher Bild- und Tonqualität: Breitbild 16:9, mehr als 1.000 Zeilen (Europa 1.250 Zeilen, davon 1.150 sichtbar). HDTV ist auch die höchste Qualitätsstufe innerhalb des DVB-Projektes; geplante digitale Übertragung mit 20-30 MBit/s. Anfang der 90er Jahre ist die Standardisierung von HDTV in Europa gescheitert (HD-MAC, D2-MAC). In den USA begann 1999 der regelmäßige Sendebetrieb in digital übertragenem HDTV. Die Auflösung beträgt dabei 1080 Zeilen.

Hellraumprojektion - Davon spricht man, wenn die Leuchtdichte, die von der Projektionsfläche ausgeht, fünf Mal größer ist als die Leuchtdichte, die durch das Umgebungslicht verursacht und reflektiert wird.

Hertz (Hz) - Die Einheit "Frequenz" gleicht zu einem Änderung pro Sekunde. Die Vertikal-Abtastrate wird in Hertz gemessen. 60 Hertz = 60 Zyklen pro Sekunde.

Horizontal Frequenz - Gibt an, wie viele Linien in einer Sekunde gezeichnet werden um ein Bild darzustellen. Je höher die maximale Bildauflösung um so höher die horizontale Abtast-Rate. z.B. VGA 31,5 kHz, SVGA 37 kHz, XGA 48 kHz und S-XGA 64 kHz. Horizontalfrequenz = Vertikalfrequenz x Horizontalauflösung x Korrekturfaktor z.B.:80 kHz = (100 Hz x 768 x 1,05 )

I

i.LINK - Eingetragenes Warenzeichen von Sony für die FireWire- oder IEEE1394-Schnittstelle. Sony taufte 1997/1998 die IEEE 1394-Schnittstellen der firmeneigenen DV-Produkte von FireWire in "i.LINK" um. Eine Schnittstelle, die den bidirektionalen Austausch hoher digitaler Datenmengen ermöglicht. Sie basiert auf dem internationalen Standard IEEE 1394 und findet zur Zeit Anwendung bei digitalen Produkten wie DV-Camcorder, DV- Heimvideorecorder, DV-Walkman und digital gestützten Nachbearbeitungssystemen. Über nur ein Kabel werden Bild-, Ton- und Steuerimpulse verlustfrei übertragen.

Infrarot - Unsichtbare Strahlen gerade über das rote Ende vom sichtbaren (> 670nm) Lichtspektrum hinaus. Infrarote Lichtwellen arbeiten nur in kurzer Entfernung (unter 10 m). Wird oft eingesetzt in IR-Fernsteuerungen.

Infrarot-Fernbedienung - meist angewendete Art der drahtlosen Fernbedienung, z.B. von Fersehempfängern, Videorecordern etc. als Träger für die Steuerimpulse werden infrarote Lichtstrahlen genutzt.

Interlaced-Modus - (auch Zeilensprung- oder Halbbildverfahren, vergleiche Non-Interlaced-Modus) Ein Anzeige-Modus, in dem der Elektronenstrahl einer Bildröhre bei jedem Durchlauf nur jede zweite Zeile der Bildschirmanzeige wiederholt - das heißt, in einem Zyklus wird nur jeweils die Hälfte aller Abtastzeilen des Bildes erneut geschrieben. Dieser Modus wird verwendet, wenn die Grafikkarte bei hohen Auflösungen nicht mehr in der Lage ist, eine ausreichende Bildwiederholrate zu erzeugen. Bei modernen Monitoren mit kurz oder mittellang nachleuchtendem Phosphor ist diese Darstellungsart nicht flimmerfrei und somit auch nicht ergonomisch einsetzbar.

J

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K

Kabel - Beim Einsatz von Amateur-Equipment in einer professionellen Umgebung ist man mit unterschiedlichen Kabelanschlüssen konfrontiert. Beim analogen Videosignal sind Cinch-Stecker eher anzutreffen statt BNC. Beim digitalen Videosignal ist Firewire ein eigener Standard, jedoch völlig inkompatibel zum digitalen Componenten Video SDI. Beim Ton sind asymmetrische Cinch-Stecker oder gar Klinkenstecker mit Mikrophon-Pegelniveau statt symmetrische XLR anzutreffen. Bei Schnittsteuerungen ist LANC (oder L-Control) anstatt RS-422 vorherrschend.

Kelvin - Temperaturskala die beim absoluten Nullpunkt beginnt (-273.15°C) und mit der Celsius-Skala übereinstimmt (Kelvin = °Celsius+273.15). Sie wird zur Bestimmung der Farbtemperatur des Lichtes verwendet.

Keystoneeffekt - Der Keystoneeffekt (Trapezverzerrung) kann korrigiert werden durch schräg stellen der Bildwand oder durch Angleichung des LCD-Projektors an den 90-Gradwinkel zur Bildwand. Die Keystonekorrektur bewirkt eine gleichmäßige Schärfe durch neigen der LCD-Panel beim LCD-Projektor .

Koaxialkabel - Spezialkabel für hochfrequente Signale, das aus einem zentrisch angeordneten Mittelleiter, umgeben von einem rohrförmigen Abschirmgeflecht, besteht; gewährleistet eine von Außeneinflüssen störungsfreie Übertragung (z.B. Antennen- oder Videokabel). Für den Satellitenempfang sollen nur hochwertige Kabel mit geringer Dämpfung (z.B. 27 dB/100m @ 2000 MHz) verwendet werden, um im Kabel möglichst wenig an Signal-Qualität einzubüssen.

Komponenten-Video - Video-Information in Form getrennter Signale entweder für Rot, Grün und Blau oder für die Komponenten Y, R-Y und B-Y in digitaler oder analoger Form.

Kompression - Reduktionsprozess für Bandbreiten (analog) bzw. Datenraten (digital) bei Video. Die TV-Normen PAL, NTSC und SECAM sind analoge Kompressionssysteme. Bei digitalen Systemen werden die Bilder nach Redundanzen (Wiederholungen) analysiert, um mehrfach enthaltene Daten nur einmal zu erfassen.

L

LCD-Panel - LCD-Panels kommen auch in Video-Datenprojektoren zum Einsatz. Hier unterscheidet man die Pixelanordnung in Delta- bzw. Stripe-(Streifen) Matrix für Video- bzw. Datenauflösung (bis UXGA). Professionelle LCD-Projektoren verwenden drei aktive TFT-Panels für die Grundfarbe RGB (helleres, kontrastreicheres Bild als Röhrenprojektoren).

Leuchtdichtefaktor Gainfaktor - Gibt das Verhältnis der gemessenen Leuchtdichte im Vergleich zu einem als ,,normal" (z.B.Magnesium-Karbonat) angenommenen Wert an. Einfacher ausgedrückt, gibt dieser Faktor an, um wieviel eine bestimmte Oberfläche heller erscheint als eine mattweiße diffuse Oberfläche.

Leuchtdichte - Ist die Leuchtstärkedichte einer lichtabgebenden Fläche aus der Sicht des Betrachters. Gemessen wird in Candela pro Quadratmeter (cd/qm) oder Apostilb (asb)

Lumen - Das Maß von Helligkeit einer Licht-Quelle, wird als Messung der Beleuchtungsstärke von Projektoren verwendet. Eine Projektionsfläche wird in 9 gleiche Rechtecke geteilt. Die Lichtleistung (lx) wird im Zentrum eines jeden Feldes gemessen und dann der mathematische Durchschnitt ermittelt, das Ergebnis wird durch die Projektionsfläche (qm) geteilt, daraus ergibt sich der Nutzlichtstrom in Lumen (lm)

Lux - Eine reine Messung von Lichtleistung durch einen Lichtmeßgerät. Lux wird benutzt, um Lumen zu berechnen.1 Lux entspricht 1 Lumen/qm.

M

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N

NTSC-Format - In Nordamerika, Japan und in Teilen von Südamerika verwendeter analoger Fernsehstandard mit 60 Halbbilder pro Sekunde Bildwechselfrequenz mit 525 Zeilen und einem Bildseitenverhältnis von 4:3 bei einer sichtbaren Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten. Die Standardisierung erfolgte 1953 durch das "National Television Systems Committee of the Federal Communications Commission". Die Farbübertragung erfolgt mittels YIQ mit Hilfe einer Quadraturmodulation des Farbträgers und ist sehr anfällig gegen Phasenfehler. Luminanz- und Chrominanz-Information werden im Frequenzmultiplex übertragen. Nicht mit PAL kompatibel.

O

Optischer und koaxialer Digitalausgang - Zusätzlich zu den analogen Audioausgängen haben viele Geräte einen optischen und einen koaxialen Audio-Digitalausgang. Über diese Ausgänge kann ein MPEG2- oder Dolby Digital-Prozessor ohne Qualitätsverluste angeschlossen werden - für reinen, digitalen Surround-Ton.

OSD - Abkürzung für On-Screen-Display. Ein On-Screen-Display blendet ein Steuermenü in das laufende Bild des angeschlossenen Projektors oder Monitors ein. Per Menü kann man dann die Einstellungen für Lautstärke, Kontrast, Helligkeit verändern oder auch Timer-Aufnahmen programmieren. Der Vorteil dabei: die menügeführten Einstellungen sind erheblich einfacher als ohne diesen Zusatz. Allerdings muß der Projektor für Programmierung oder Änderungen eingeschaltet werden.

P

PAL - Abkürzung für Phase Alternate (oder Alternation) Line. "Phasenumschaltung von Zeile zu Zeile": von Prof. Bruch (Telefunken) entwickeltes analoges Farbcodier-Verfahren (für die Farbfernseh-Übertragung), das vor allem in Westeuropa (außer Frankreich), Australien und in einigen anderen Regionen der Erde verbreitet ist: Es handelt sich um ein Interlaced-Signal mit 15,5 kHz Horizontalfrequenz, 50 Hz Bildwechselfrequenz, 625 Zeilen, davon 576 sichtbar, Farbdarstellung mit YUV. Die Chrominanz-Information wird (wie bei NTSC) mit QAM (Quadratur Amplituden Modulation) im Frequenzbereich des Luminanzsignals übertragen (FBAS-Signal). Im Unterschied zu NTSC wird aber die Polarität der Chrominanz-V-Komponente (R-Y) zeilenweise umgeschaltet. Auf diese Weise werden Phasenfehler (und dadurch bedingte Farbfehler) weitgehend eliminiert. Der PAL-Standard ist definiert nicht mit NTSC kompatibel.

Pan scan - (auch: pan-and-scan) Verfahren bei der Wiedergabe von Breitbildern auf dem 4:3-Bildschirm: Um die schwarzen Streifen am unteren und oberen Bildrand nicht zu breit werden zu lassen, werden rechts und/oder links unwichtige Bildteile abgeschnitten. Abhängig von der jeweiligen Szene erhält man so gleichsam "Schwenks" über die gesamte ursprüngliche Bildbreite des Originals.

Pixel - Kürzel für Bildelement. Die kleinste graphische Einheit die auf dem Bildschirm dargestellt werden kann.(Das Wort "Pixel" ist eine Kurzform für "Picture Element").

Pixelfehler - Ein TFT-Display mit einigen wenigen Pixelfehlern wird in der Regel nicht als defekt gekennzeichnet, da der Produktionsausschuß, gerade bei großen Anzeigen, ansonsten immens wäre. Es wird dabei unterschieden zwischen Pixelfehlern, von denen nur ein Unter-Pixel betroffen ist und solchen, die sich in hell- oder dunkelgeschalteten Bildpunkten zeigen.

Plasma-Bildschirm - Technik für flache Fernsehbildschirme.

Polysilizium LCD Technik - Bei dieser Technik befinden sich die Transistoren des TFTs nicht in den einzelnen Bildpunkten, sondern auf drei einzelnen Displays. Diese Displays bieten eine höhere Lichtdurchlässigkeit (8 bis 10 Prozent) und leuchtende Farbwiedergabe.

Projektor - Gerät zum Projizieren transparenter Bilder (Filme, Diapositive etc.) auf eine Bildwand. Wird heute auch für Videoprojektoren genutzt, die Fernsehsignale direkt in ein Bild umsetzen und mittels Optik auf eine Leinwand großflächig darstellen.

Q

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R

Rückprojektion - Projiziert ein Bild durch ein lichtdurchlässiges Leinwandmaterial zur Betrachtung von der gegenüberliegenden Seite.

RGB - Grundfarben des Farbfernsehens Rot, Grün, Blau; alle anderen Farben ergeben sich aus einer Mischung dieser drei Grundfarben. Das zum Einsatz kommende Farbmischungsverfahren bezeichnet man als additive Farbmischung - eine Technik, bei der Farben durch Überlagerung von zwei oder drei Lichtquellen der roten, grünen und blauen Farbanteile erzeugt werden. Wird keine Farbe addiert, entsteht Schwarz, während bei Addition von 100 % der einzelnen Farben Weiß erzeugt wird. Bei Videokameras wird das optische Bild mit Hilfe von Prismen ebenfalls in diese Grundfarben zerlegt und dann einzeln abgetastet.

RS-232 - Standardisierte PC-Schnittstelle, die allgemein als serielle Schnittstelle bekannt ist.

RS 422 - Genormte serielle Schnittstelle für die bidirektionale Datenübertragung; die Übertragung ist schneller (38400 Baud) und störsicherer als bei der RS-232-Schnittstelle. Für jede Richtung steht eine Doppelleitung zur Verfügung.

S

Scan - englisch für Abtastung, Bild aufnehmen

Scart - In Europa übliche 21-polige Kabelverbindung für Bild- und Tonübertragung, zum Beispiel vom Satellitenreceiver oder Videorecorder zum Fernseher. Verbindet auch die Set-Top-Box mit diesen beiden Geräten. Bilder und Töne lassen sich so wiedergeben oder aufnehmen.

SECAM - (franz.) Abkürzung für Séquentiel en couleurs avec Mémoire (oder: Systeme en Couleur avec Momoire): Französische analoge Farbfernsehnorm mit 625 Zeilen, bei der die Chrominanz-Anteile (wie bei PAL und NTSC) im Bereich des Luminanzsignals liegen (FBAS-Signal). Die beiden Farbdifferenzsignale werden in aufeinanderfolgenden Zeilen auf zwei verschiedenen Farbträgern frequenzmoduliert übertragen. Das Verfahren ist robust gegenüber Phasenfehlern, aber anfällig für Moiree-Störungen.

SECAM - Videostandard in der früheren DDR und vielen Ländern Osteuropas. Ähnlich PAL.

Serial Port - Anschluß am Computer, normalerweise COM1, wo Sie das Anschlußkabel für ein serielles Gerät einstecken.

S-Video - Auch Y/C oder (nach dem Buchsenhersteller) Hosiden genannt. Standard zum Austausch von Videosignalen zwischen Geräten. Dabei werden die Informationen für Helligkeit (Y) und Farbe (C) separat transportiert, damit sie einander nicht beeinträchtigen können. Im Gegensatz zu Component gibt es jedoch nur ein Farbsignal. Die Qualität liegt dementsprechend zwischen Component und Composite. Beispiele sind S-VHS, Hi-8.

SVGA - Abkürzung für "Super Video Graphics Array", ein Grafikstandard mit einer Auflösung von mindestens 800 x 600 Bildpunkten (Pixel) mit mindestens 256 Farben. Hierbei handelt es sich um einen nicht eindeutig definierten Standard. Der Super-VGA-Modus emuliert jedoch im allgemeinen sämtliche VGA-Modi sowie die Grafik-Modi bishin zu einer Auflösung von 800 x 680 Bildpunkten bei 256 oder mehr Farben aus unterschiedlich umfangreichen Farbpaletten.

SYNC-Synchronisation - In vielen LCD-Modellen können Sie durch einen Menüpunkt Sync. unruhige Bilder einstellen.

T

i TFT-LCD-Technik - Auf der Oberfläche des Flüssigkristall-Displays befinden sich Pixel, die drei Farbtransistoren in den Farben Rot, Grün und Blau beinhalten und über Wärme angesteuert werden. Vorteilhafte Eigenschaften sind, schnelle Bewegungsabläufe können gut dargestellt werden, kein Nachleuchten, preiswerte und ausgereifte Technik. Dagegen steht die niedrigere Lichtdurchlässigkeit als Polysilizium (5 Prozent).

U

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V

VESA - Abkürzung für Video-Engineering-Society-of-America, Organisation die sich mit Standards für die Graphiksignalgenerierung im Computer beschäftigt.

VGA-Signal - die hochfrequente Signalübertragung zum Monitor/Projektor erfolgt bislang analog, weshalb höchste Anforderungen an Kabel und Verteiler gestellt werden. RGB-HV beschreibt Rot/Grün/Blau Horizontal/Vertikal Sync. (VGA). Bei RGB-S liegen H- und V-Sync. zusammen. RGB beschreibt ein reines Videosignal (Sync. auf Grün) Videosignal können mit einem Linedoubler auf VGA-Standard konvertiert werden. Zur Abwärtskonvertierung wird ein Scankonverter benötigt.

Vertical Scan Rate - Vertikalfrequenz: Wie schnell ein komplettes Bild auf dem Bildschirm aufgebaut wird. Gemessen in Hertz.Typisch von 50 - 75Hz. Vertikalfrequenz = Pixelfrequenz / ( Horizontalauflösung x Vertikalauflösung x Korrekturfaktor ) z.B. : 100 Hz =107 MHz / (1024 x 768 x 1,35)

Video - Die Übersetzung von Bewegung in elektrische Signale. Bei Computervideo sind Rot, Grün, Blau und Sync. getrennte elektrische Signale. Bei Composite-Video, ist Rot, Grün, Blau und Sync. in einem Signal. Bei S-Video ist Composite-Video in Luminance (Y) und Chrominance (C) getrennt.

Videobandbreite - Die in MHz angegebene Videobandbreite bescheibt die Charakteristik von internen Schaltkreisen. Sie bestimmt im wesentlichen, wie rasch Signaländerungen verarbeitet werden können. Je größer die Videobandbreite, desto höher die darstellbare Auflösung mit dazugehöriger Bildwiederholrate. Der Wert für die Videobandbreite muß wenigstens 70,7% von dem maximalen Pixeltakt betragen.

W

Wechselobjektiv – Ein Wechselobjektiv hat bei einer Projektion den Vorteil, dass der Abstand und die Leinwandgröße nicht vorgegeben sind. Durch eine Formel lässt sich bei einem Beamer-Objektiv das Projektionsverhältnis errechnen. Mit diesen Daten (z.B. 1,3 -1,6:1) kann man sich dann nach einem passenden Wechselobjektiv umschauen.

Widescreen - Englische Bezeichnung für Breitbild im Format 16:9 (Breite zu Höhe)

X

XGA eXtended Graphics Array - Eine Videokarte mit einem 15-pin HD-Stecker. 1024 X 768 Bildauflösung.

XGA-2 eXtended Graphics Array - Die zweite Generation von IBM´s XGA Standard. Mit einer Horizontalfrequenz von 31 kHz bis 68 kHz und einer Auflösung von 1600 x 1200 Bildpunkten.

Y

Y- Kabel - Ein Y- förmig aufgebautes Kabel, mit einem Eingang und zwei Ausgangssignalen. In der LCD-Industrie wird dieser oft benutzt, um den Bildschirm durchzuschleifen.

Z

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